Was sollen wir tun?

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
wir sind auf WordPress umgezogen. Ein modernes, responsives Design mit guten Navigationsmöglichkeiten soll dazu dienen, dass Du das MetaPortal für Nachhaltigkeit optimal nutzen kannst. 
Du findest die neue Seite unter www.was-sollen-wir-tun.de und www.jetzt-handeln.com.
WAS SOLLEN WIR TUN?
WAS WOLLEN WIR TUN?
WAS DÜRFEN WIR TUN?
WAS KÖNNEN WIR TUN?
WAS WERDEN WIR TUN?
WAS DARF ICH TUN?
WAS SOLL ICH TUN?
WAS WILL ICH TUN?
WAS KANN ICH TUN?
WAS WERDE ICH TUN?
WAS HABE ICH GETAN ...
... als die Klimakatastrophe bevorstand
... als die Ressourcen der Erde für unnötigen Konsum verschwendet wurden
... als Millionen von Tieren für billiges Fleisch gequält wurden
... als unzählige Arten ausgelöscht wurden
... als die Ungleichheit schamlos wurde

Was lähmt uns eigentlich?

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Dieses Web-Portal zielt auf die Aufdeckung und Überwindung einer verbreiteten Unwahrheit, die wir (ja, das gilt auch für die Autoren dieser Seite) nutzen, um uns von unserer Verantwortung loszusagen:
 
Man kann doch eh nichts machen!

Die Komplexität der sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Einflussfaktoren ist unermesslich groß. Kein lebendes Individuum hat heute noch einen Überblick über das vorhandene Wissen. Neue Technologien, die die Zukunft prägen könnten, insbesondere künstliche Intelligenz und Genetic Engeneering, sind so komplex, dass es kaum noch möglich ist, sich hier ein klares Bild zu machen. Der Durchschnittsmensch versteht nicht einmal, wie das Handy funktioniert, das er dauernd benutzt.

Angesichts von Fake-News und Meinungsblasen zweifeln viele auch noch daran, welchen Wahrheitsgehalt das hat, was sie als Informationen erhalten. Auch an die Unabhängigkeit des Journalismus und der Medien wird nicht mehr vorbehaltslos geglaubt. Wenn man aber keine verlässliche Information hat - wie soll man sich dann verantwortlich verhalten, woran soll man sich überhaupt halten?

Die Handlungsfähigkeit der politischen Institutionen in den Ländern, die vorgeben, eine Demokratie zu sein, ist gegenwärtig durch eine Vielzahl von Faktoren eingeschränkt. Die Einflussfaktoren auf das regionale Geschehen sind heute weltweit vernetzt und deshalb denken viele, dass sie sich einer Steuerung auf der lokalen Ebene entziehen. Die politischen Repräsentanten in demokratischen Nationalstaaten erfahren eine zunehmende Einflusslosigkeit gegenüber weltweit wirksamen, aber nicht demokratisch gesteuerten Machtfaktoren. Die Versuche, diese zu steuern, wirken eher hilflos, wenn Milliardenstrafen quasi aus der Portokasse gezahlt werden können. Diese Überlegung ist keine Verschwörungstheorie, denn es braucht gar keine Verschwörung: Die Mechanismen ungesteuerter Kapitalmacht reichen völlig aus, um eine Dynamik zu entfalten, die uns letztlich um unsere Lebensgrundlagen bringen kann.

Bei allen Maßnahmen (z.B. dem Versuch der Kapital-Besteuerung) gibt es das Problem des sogenannten Prisoner Dilemmas. Für jeden Staat und für jeden einzelnen ist es ganz prima, wenn alle anderen sich nachhaltig Verhalten, aber individuell ist es ein (scheinbarer) Vorteil, sich anders zu verhalten.

Das gilt auch für den Einzelnen: Wieso soll ich mein Verhalten ändern, wenn alle anderen es nicht tun? Was hilft es, wenn ich auf meinen Urlaubsflug verzichte und alle anderen nicht?

Auf dieser Seite geht es nicht um schwierige ethisch-philosophische Fragen, über die man lange diskutieren muss (und wenn, werden diese in den Blog-Abschnitten diskutiert). Es geht vor allem darum, eines deutlich zu machen:
Es gibt Werte, die nicht diskutabel sind. Es gibt Fakten, die eindeutig sind. Und daraus leitet sich ein Imperativ für unser Handeln ab.

Viele "Diskussionen" dienen nur der Selbst-Legitimierung

Wir  wissen wahnsinnig viel, aber was wir wissen, ist von unserem Handeln häufig entkoppelt. Unsere Intelligenz nutzen wir oft dazu, die kognitive Dissonanz (das Unbehagen) zu reduzieren, das aus dem Widerspruch zwischen dem "eigentlich gewussten" und dem persönlichen und politischen Handeln entsteht.

Die wirksamste Strategie gegen kognitive Dissonanz ist die: "Ich kann nichts tun und nichts verändern" - also bin ich auch nicht (mit)verantwortlich. Klingt lo