Fakten zum Klimawandel

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Kernaussagen zum KlimawandelDokumente des WeltklimaratsWoher kommt das CO2? / Video-Vorträge (TED) / Greenpeace-InfosFAQ des BundesumweltamtsFraunhofer-Studie zur (NICHT-)Förderung erneuerbarer Energien durch das EEG /

Weitere umfassende Informationen findest Du bei Reset.org: Klimawandel zum Anklicken. und bei www.klimafakten.deKLIMAFAKTEN.DE ist vermutlich die beste Plattform, um sich umfassend über den Klimawandel zu informieren, wenn man nicht schon Wissenschaftlicher ist ;-)

Kernaussagen zum Klimawandel

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Foto: GMB Akash
  1. Die seit Beginn der Industrialisierung zu beobachtende Erderwärmung ist weit überwiegend durch den menschengemachten Ausstoß von Treibhausgasen verursacht. Dass die C02-Erhöhung auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe zurückzuführen ist, ist sicher erwiesen (Suess-Effekt - Isotopenanteil).
    • Dieser Klimawandel ist jetzt bereits in seinen Auswirkungen erkennbar.
    • Mit Hilfe statistischer Verfahren lässt sich der Einfluss des Klimawandels auf aktuell beobachtbare Wetterereignisse innerhalb einer angegebenen Wahrscheinlichkeit zuordnen.
  2. Andere Einflüsse interagieren mit dem atmosphärischen Treibhauseffekt: Durch die gegenwärtige Luftverschmutzung wird er tendenziell reduziert. Auch natürliche Schwankungen - etwas die zyklische Sonnenaktivität - haben einen Einfluss auf das Klima.
  3. Die Erderwärmung geht wesentlich schneller vonstatten, als ökologische Systeme (interdependente Tier- und Pflanzenwelt) sich anpassen können. Daher nehmen die ökologischen Systeme durch den Klimawandel massiven Schaden
  4. Folgen der Klimaerwärmung sind 
    • vermehrte Naturkatastrophen wie Stürme und Überflutungen
    • extreme Hitze und zunehmende Trockenheit in vielen Gebieten der Erde (Wüstenbildung)
    • Anstieg des Meeresspiegels
    • Diese Veränderungen führen dazu, dass Menschen ihre Ernährungsgrundlage oder sogar ihren Lebensraum verlieren werden.
    • Je ärmer die Menschen in den vom Klimawandel besonders direkt betroffenen Gebieten sind, desto weniger Chancen haben sie, die negativen Auswirkungen auszugleichen. Viele werden ihre Existenzgrundlage verlieren. Dies wird zu massiven Migrationsbewegungen führen (von Menschen, die dann als wirtschaftsflüchtlinge gelten)
    • Erst die zukünftigen Generationen werden die Auswirkungen in vollem Umfang erleben.
  5. Es besteht das Risiko, dass die Entwicklung des Klimas kein linearer Prozess bleibt, sondern sich exponentiell aufschaukelt. Wenn erste kritische Schwellen (Kipppunkte) des Temperaturanstiegs überschritten werden kommt es durch den beschleunigten Temperaturanstieg zur Überschreitung weiterer Schwellen usw.
    • Das arktische Meereis sowie die Gletscher schmelzen. Damit wird weniger Sonnenlichts reflektiert - die Erwärmung nimmt zu.
    • Urwälder sterben ab und fallen für die C02-Absorption aus
    • Aus auftauenden Permafrostböden entweichen große Mengen Methan - ein noch stärker klimawirksames Gas als CO2
    • Diese Kaskade würde langfristig in eine um viele Grad wärmere Welt führen und für Jahrtausende eben: in die Heißzeit. 
  6. Um dies zu verhindern, ist eine Begrenzung der Klimaerwärmung alternativlos. Die im Pariser Klimaabkommen festgelegte Begrenzung auf eine Erwärmung von 2 Grad ist vermutlich nicht ausreichend, um die genannten Wechselwirkungen aufzuhalten. Daher ist eine Begrenzung auf eine Erwärmung von 1,5 Grad zu fordern.
  7. Die gegenwärtigen von den Nationalstaten getroffenen politischen Maßnahmen sind in keinster Weise ausreichend, um den Klimawandel aufzuhalten. Nationale Egoismen, tagespolitische Opportunität und Populismus bestimmen das politische Handeln. 
    • Nach wie vor gilt in der politischen Praxis das Paradigma, dass politische Maßnahmen gegen den Klimawandel nicht zu Einschränkungen und "Nachteilen" für die Wahlbevölkerung führen dürfen - weil man sonst nicht mehr gewählt wird. 
    • Die politischen Vorgaben in der BRD führen zu einer skandalösen Fehlsteuerung der Energiekosten für fossile, atomare und erneuerbare Energie und schaden der Energiewende. Die derzeitigen Regelungen dienen praktisch ausschließlich dazu, den konventionellen Energieerzeugern Einnahmen zu sichern und stromintensive Industrie vor höheren Energiekosten zu schützen - die den privaten Verbrauchern aufgebürdet werden.
    • Auch in autoritären Staaten ohne Demokratie nimmt man eine Beschränkung des CO2-Ausstoßes nur dann in Kauf, wenn dadurch Machtpositionen der Entscheidungsträger und Machtpromotoren nicht geschwächt werden.
    • Die Situation in den Entwicklungs- und Schwellenländern ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbesserung der wirtschaftlichen Position auf dem Weltmarkt und des Lebensstandards der Bevölkerung mit den gegenwärtig vorhandenen Mitteln dieser Staaten nur erreicht wird, wenn man hierfür einen verstärkten CO2-Ausstoß in Kauf nimmt. Es gibt bislang keine ernstzunehmenden (d.h. wirklich wirksamen) Maßnahmen, um den Schwellen- und Entwicklungsländern dabei zu helfen, den Lebensstandard und die wirtschaftliche Position zu verbessern, OHNE einen weiteren CO2-Anstieg zu verursachen.
    • Auch nicht demokratisch legitmierte wirtschaftliche Interessengruppen (Lobbies) schaffen es bislang, engagiertes Handeln zu verhindern (energieintensive Industrien, Autoindustrie, Fluggesellschaften - aber auch Gruppen, die daran interessiert sind, die bisherige, auf Verschwendungskonsum ausgerichtete Art des Wirtschaftens zu erhalten. Selbstverpflichtungen der Industrie haben sich als nicht wirksam erwiesen.
  8. Wenn das politische Handeln so weitergeht, wie bisher, steuert die Menschheit auf eine Katastrophe zu. Die Katastrophe besteht darin, dass viele (vor allem arme) Menschen sterben oder ihre Existenzgrundlage verlieren und dass die Ökosysteme erheblichen Schaden nehmen, der innerhalb menschlicher Zeiträume nicht mehr reparabel ist.
  9. Es ist daher vernünftig, wenn die Bewohner der Nationalstaaten alle gewaltfreien Wege nutzen, um Druck auf die Parlamente und Regierungen zu erzeugen, endlich WIRKSAME Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen, Parteien zu wählen, die dazu ernsthaft bereit sind und außerparlamentarische Initiativen gegen den Klimawandel zu unterstützen.
  10. Jeder Bewohner von Industrienationen hat Verhaltensalternativen, die zu mehr oder weniger CO2-Ausstoß führen und daher eine direkte Mitverantwortung für die Entwicklung des Klimas. 
    • Der Druck auf die Politik wird erhöht, wenn wir alle unseren Lebensstil so ändern, dass wir deutlich weniger CO2 erzeugen, als heute. 
    • Über Markteffekte hat dies einen zusätzlichen Einfluss, da durch Veränderungen des Konsumverhaltens klimaschonende Produkte und Dienstleistungen gefördert werden.

Treibhausgas-Emissionen und Anteil erneuerbarer Energien in den Staaten Europas (Eurostat-Daten)

Weltklimarat

Die Berichte und Informationen des Weltklimarates enthalten eine Fülle von Daten und Forschungsergebnissen, die die o.g. Aussagen stützen. Ihr müsst das nicht alles lesen, wenn ihr Euch schon darüber im klaren seid, dass wir JETZT HANDELN müssen und wenn Ihr dazu auch schon die notwendige Entschlossenheit entwickelt habt. Wer aber noch allen Ernstes glaubt, dass der Klimawandel nicht von Menschen verursacht sei, oder etwas, was "doch nicht so schlimm" ist usw. - bitte macht Euch klar, dass eine solche Haltung nicht mehr vernünftig genannt werden kann.

Zu den Dokumenten des Weltklimarats - mehr lesen ...

Fakten zum Klimawandel - leicht verständlich

Einen Überblick findest Du in DIE ZEIT - Der Zustand der Welt:
Wie geht es dem Klima? Von der globalen Erwärmung zu sprechen ist nicht falsch. Von einer globalen Eskalation zu sprechen wäre treffender. Was wir über den Klimawandel wissen – und was nicht.
Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg hat hoch differenzierte Daten und informiert u.a. über wissenschaftliche Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung.

Die SZ zeigt in einem Übersichtsartikel vom 7.6.2019, , dass von der Vorreiterrolle Deutschlands bei der Nachhaltigkeit kaum noch etwas übrig geblieben ist. Deutschland hat hier den Anschluss verpasst: Abstieg eines Öko-Stars: "Die Deutschen wollten früh mit Mülltrennen und Solarparks die Natur und das Klima retten. Doch das Land ist in vielen Bereichen zurückgefallen. Die Geschichte eines Selbstbetrugs."

FAQ-Antworten des Umweltbundesamtes

Woher kommt das ganze CO2?

Hier ein Foliensatz von Christian Rüther zum Klimawandel. Da findet sich z.B. folgende Übersicht zum Klima-Impact verschiedener Nahrungsmittel:
Unbenannt
Wenn Du Deinen eigenen ökologischen Fußabdruck berechnen willst, kannst Du das z.B. hier tun: www.footprint.at
Zur Ermittlung und Aufbereitung von Informationen aus dem Verkehrsbereich hat das Umweltbundesamt das Computerprogramm TREMOD (Transport Emission Model) entwickeln lassen. 
Hier kannst Du eine Übersicht über den C02-Ausstoß aller Verkehrsmittel finden.
vergleich der durchschnittlichen emissionen einzelner verkehrsmittel im personenverkehr bezugsjahr 2017 1
Der VDC ergänzt dazu: Die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs ist mindestens dreimal höher, als der Treibstoffverbrauch es nahegelegt. Das liegt daran, dass Flugzeuge ihre Emissionen in Höhen ausstoßen, in denen sie größere Schäden anrichten als gleiche Mengen am Boden. Der direkte CO2-Ausstoß von Flugzeugen wird deshalb üblicherweise mit dem so genannten RFI-Faktor (Radiative Forcing Index) multipliziert, um den Klimaschaden zu errechnen. Eine Aufbereitung des Themas "Auto, Bahn, Flugzeug oder Bus= Verkehrsmittel und C02-Bilanzen" für den Schulunterricht findest Du hier. Du kannst die Berechnung des C02-Ausstoßes mit dem C02-Rechner des WDR personalisieren, indem Du Motorenvariante, Anzahl Personen im Auto etc. angeben kannst.

Wie viel CO2 entsteht bei der Produktion
eines Autos?
Das Handelsblatt sagt: ca. 4,5 Tonnen CO2. "
...Und Zahlen des Öko-Instituts deuten an, dass (Akku-)Recycling am Ende zu einer CO2-Gutschrift führen könnte. Wird etwa das Aluminium des Autos wiederverwertet, sinkt die CO2-Bilanz im neuen Auto erheblich."
Der Spiegel bietet einen interaktiven Klima-Rechner für den Autokauf.
Mehr über die Umweltfreundlichkeit von Elektrofahrzeugen gibt es auf der Seite emobil-umwelt.de.

Gute Vorträge zum Klimawandel

Auch wenn Du Dich nicht in wissenschaftliche Abhandlungen vertiefen willst, findest Du verlässliche und leicht verständliche Informationen. TED ist dafür eine gute Informationsquelle. Hier einige Highlights:
 

Immer wieder wird gefordert (und psychologisch macht das auch Sinn), weg zu kommen von einer Katastrophenrhetorik, weil diese nur zu Reaktanz (unbewusstem reflexartigem Widerstand) führt. Andererseits fragen wir: sind wir Menschen wirklich zu dumm, um zu erkennen, wenn die Hütte brennt? Sind wir wirklich so eingeschränkt, dass klare und unabweisbare Fakten dazu, dass wir tatsächlich auf eine Katastrophe zusteuern, aufgrund psychischer Mechanismen einfach an uns abprallen?

Informationen von Greenpeace zum Klimawandel - mehr lesen...

Die politischen Vorgaben in der BRD führen zu einer skandalösen Fehlsteuerung der Energiekosten für fossile, atomare und erneuerbare Energie und schaden der Energiewende

Vermutlich glaubst auch Du, dass die politischen Vorgaben in Deutschland, trotz aller Kritik an einer zu langsamen Energiewende, grundsätzlich geeignet sind, den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern – oder? Das Fraunhofer-Institut hat im Mai 2019 eine Studie veröffentlicht, die zeigt: genau das Gegenteil ist der Fall.

Die politischen Vorgaben in der BRD führen in keinster Weise dazu, dass der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben wird. Vielmehr dienen die derzeitigen Regelungen praktisch ausschließlich dazu, den konventionellen Energieerzeugern Einnahmen zu sichern und stromintensive Industrie vor höheren Energiekosten zu schützen. 


Die derzeitige Politik ist das genaue Gegenteil einer Energiewende.

Dieser Satz ist praktisch kaum glaubhaft. Es ist aber nicht Greenpeace und auch nicht der Bund Naturschutz, die diese Behauptungen aufstellen, sondern es ist eine hochkomplexe und differenzierte Studie der Fraunhofer-Gesellschaft. 

Fehlsteuerung der Energiekosten für fossile, atomare und erneuerbare Energie - mehr lesen ...

Weitere Links mit Informationen und Analysen zum Klimawandel

Was spricht gegen die hier dargestellten und verlinkten Informationen?

Wenn Du belegbare Informationen hast, die den hier dargestellten widersprechen oder diese ergänzen, sende uns bitte eine E-Mail, möglichst mit entsprechenden Links und Belegen dazu. Wir prüfen Deine Informationen im Rahmen unserer Möglichkeiten und werden sie veröffentlichen, wenn wir die Evidenz nachvollziehen können. 

Und was ist, wenn der Klimawandel gar nicht eintritt?

Was wäre eigentlich, wenn der Klimawandel doch nicht so eintritt, wie vermutet und befürchtet. Hätten wir uns dann nicht völlig umsonst angestrengt, hätten wir nicht völlig umsonst Verzicht geübt, möglicherweise unserer Volkswirtschaft Nachteile zugefügt. Schließlich haben wir ja auch Erfahrungen mit nicht eingetretenen Prognosen, wie z.B. denen des Club of Rome der in seinen "Grenzen des Wachstums" 1972 wesentlich schnellere und z.T. andere Veränderungen vorausgesagt hat, als sie tatsächlich beobachtbar waren.

Richtig ist: Wir können die Zukunft nicht voraussagen. 1980 hätte sich keiner vorstellen können, das es einmal so etwas wie Smartphones gibt, andererseits hätte man in den 70er Jahren vermutet, dass es schon viel früher gelingen würde, in der Raumfahrt Fortschritte zu machen. Genau das Gegenteil ist passiert.

Was also, wenn der Klimawandel gar nicht eintritt? Um diese Frage wirklich einschätzen zu können, müssen wir uns vergegenwärtigen, dass wir gerade dabei sind, unwiederbringliche Ressourcen - und dazu gehören auch die fossilen Brennstoffe - einfach zu verheizen. Diese Ressourcen sind definitiv endlich (auch wenn es mit hohem Energieaufwand möglich sein mag, Kohlenwasserstoffe zu synthetisieren - in den Mengen in denen wir sie heute verbrauchen, sind sie unwiederbringlich weg, wenn sie verbrannt sind.)

Gleichzeitig werden unsere Mülldeponien in zu immer wertvolleren Rohstofflagern, auch wenn die Rohstoffe darin so verteilt sind, dass es nur mit höchsten Aufwand möglich wäre, sie da wieder herauszuziehen. Das heißt, wir gehen generell mit den Rohstoffen der Erde so um, als wären sie unterschüpflich - was nun mal nicht der Fall ist.

Das Artensterben und der Klimawandel haben nicht die gleichen Ursachen, aber es gibt doch ganz deutlich Überschneidungen: z.B. die massive Abholzung der Regenwälder zum Zwecke landwirtschaftliche Nutzung (unter anderem für Palmöl, Sojabohnen als Viehfutter...). Die Arten, die hier aussterben, werden auf alle Ewigkeit verloren sein, es gibt keinen Weg zurück, um diese Arten wieder ins Leben zu rufen.
Weiterhin sehen wir, dass die heutige Form des Kapitalismus zwar insgesamt ein gewisses Wachstum des Wohlstandes in der Gesamt-Weltbevölkerung hervorbringt, gleichzeitig aber die Schere zwischen extremem Reichtum und Armut immer weiter und weiter aufgeht. diese Ungleichheit hat zur Folge, dass Demokratien schwach, machtlos werden und letztenendes korrumpierbar werden. Die gewälten Vertreter der demokratischen Staaten wagen es nicht mehr, notwendige Entscheidungen zum Wohl der Bürger herbeizuführen, weil u.a. Konzerne dies zu verhindern wissen. Der Zusammenhang mit den Mechanismen des Klimawandels ist hier viel subtiler, aber wenn man sich vor Augen führt, das die der größte Teil der Einnahmen von Internetkonzernen wie G---- aus Konsum-Werbung entsteht, erkennen wir: diese Art der Wirtschaft lebt davon, dass Konsum immer weiter gesteigert wird - jenseits dessen, was benötigt wird und wirklich glücklich macht.

Es macht in jedem Fall Sinn, unseren gegenwärtigen Lebenswandel zu korrigieren. Wenn wir das tun, dann werden wir mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht nur die Klimadynamik bremsen, sondern auch unwiederbringliche Arten erhalten, die Gesundheit durch biologische Landwirtschaft stärken, die Lebensfreundlichkeit von Städten und Landschaft durch andere Verkehrskonzepte verbessern und mehr Gleichheit und Fairness in der Weltwirtschaft erreichen. Das, was wir tun müssen, um den Klimawandel zu stoppen, hat also viele positive Auswirkungen darüber hinaus. Es geht nicht nur um die Vermeidung von etwas, was wir nicht wollen - nämlich den klimawandel - sondern auch darum, etwas gewinnen: Wir können Lebensqualität gewinnen für uns und unsere Nachkommen. Dafür lohnt es sich einzustehen, auch wenn der Klimawandel nicht käme (was nicht der Fall sein kann, weil er schon da ist)

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